Wird leider nichts mit China dieses Jahr, dafür ist es Südkorea geworden. :D
Jetzt habe ich recherchiert und bin am Planen meiner Route. So habe ich mir das Ganze überlegt:
31.10.2025 - München => Peking => Seoul
1.11.2025 - Seoul
2.11.2025 - Seoul
3.11.2025 - Seoul
4.11.2025 - Seoul
5.11.2025 - Seoul
6.11.2025 - Seoul => Gyeongju
7.11.2025 - Gyeongju
8.11.2025 - Gyeongju => Busan
9.11.2025 - Busan
10.11.2025 - Busan
11.11.2025 - Busan
12.11.2025 - Busan => Jeju
13.11.2025 - Jeju
14.11.2025 - Jeju
15.11.2025 - Jeju
16.11.2025 - Jeju => Seoul
17.11.2025 - Seoul => Peking
18.11.2025 - Peking => München
Seoul: Einen Tagesausflug will ich entweder zur DMZ oder zum Seoraksan NP machen.
Gyeongju: Da würde ich zwei Nächte mitnehmen und mir den Bulguksa Tempel und die Grotte in der Nähe ansehen.
Busan: Falls 3 volle Tage hier zu viel sind, könnte ich auch einen Tagestrip nach Daegu machen oder etwas anderes in der Gegend.
Jeju: Ich habe zwei Nächte in Seogwipo gebucht, eine Nacht an der Ostküste und eine in Jeju City.
Bevor ich die Flüge nach Jeju buche würde ich mich freuen, falls noch mal jemand drübersehen könnte. :)
Ich finde, das passt ganz gut. Ja, Busan könnte wohl auch einen Tag kürzer sein.
Die Flüge von/nach Jeju waren bei mir echt günstig im letzten Mai, auch sehr kurzfristig gebucht noch. Und es gibt praktisch stündlich Flüge. Von daher wär ne kurzfristige Anpassung wohl schon auch noch möglich ohne grosse finanzielle Konsequenzen (ausser alle Hotels sind schon fix).
Ist halt alles auch ein wenig Wetter-abhängig, in Korea regnet es schon auch mal. Wenn das Wetter schön ist, kannst du auf Jeju viel draussen machen (Küstenwanderungen, vorgelagerte Inseln, usw.). Daegu kann man machen, muss man nicht zwingend. Ich fand's noch ganz nett, weil etwas weniger touristisch, studentische Atmosphäre, fühlte sich lokaler an. Wäre aber routentechnisch fast einfacher zw. Seoul und Gyeongju, nicht? Ich hab Jeju City dann ausgelassen, weil es in den Tagen zuvor schon viele Städte waren (direkt vom Flughafen Jeju kommst du per Bus praktisch überall hin). Jeju Ostküste Seongsan? Von da kann man auch noch auf die Instel Udo-myeon.
Im Westen und Zentrum von Jeju war ich nicht, hätte ich aber bei etwas mehr Zeit noch gemacht. Ich fand Jeju echt ne coole Abwechslung, ausserdem war es super easy da und die Hotels zumindest in der Nebensaison sehr günstig. Mit grossem Abstand am teuersten sind die Hotels in Seoul.
Ich hab hier noch etwas meine Korea-Learnings notiert: https://weltreise-info.de/forum/index.php?topic=16452.msg121486#msg121486
Danke für deine Einschätzung, pad.
Ich denke, ich werde dann einen Tag von Busan kürzen und am Ende noch mal zwei Nächte in Seoul machen.
Im November soll Jeju sehr trocken sein. Aber ein bisschen Bedenken habe ich schon, falls das Wetter dort mies sein sollte, kann man wenig machen.
Aber abgesehen von Jeju gibt es wenig in Korea, was ich stattdessen machen würde. Hatte mir auch Flüge nach Fukuoka oder Tokio angesehen, aber ich denke mal Jeju ist da interessanter, weil abgelegener.
Denke wenn es jetzt wirklich über lange Zeit ununterbrochen regnen würde auf Jeju, könntest du immer noch spontan früher weg. Aber das ist doch recht unwahrscheinlich.
Du hast ja noch den Seoraksan NP erwähnt. Ich war da zwar nicht, hat sich leider nicht so gut ergeben. Will schon noch hin in Zukunft. Als Tagesausflug von Seoul ist das gem. meiner damaligen Recherche schon sehr sportlich bzw. du hast dann nur noch wenig Zeit, den Park wirklich zu sehen. Da lohnt sich übernachten wohl schon. Hierzu wurde hier im Forum ja auch schon einiges geschrieben.
Ja, das stimmt. Die Hotels, die ich gebucht habe, sind bis kurz vorher stornierbar.
Zum Seoraksan-Park habe ich diesen Tagesausflug gesehen: https://www.klook.com/en-PH/activity/52972-seoraksan-national-park-nami-island-garden-morning-calm-tour/
Da gibt es einige vergleichbare. Ich würde gerne nach Sokcho fahren, aber dann dauert das wieder ewig, in den Süden zu kommen & am Schluss fehlt Zeit für Jeju.
Ich finde die Zeit in den Städten (viel) zu lang und in der Natur (viel) zu kurz. Ich habe inkl. remote Arbeit weniger Zeit in Seoul verbracht und alles gesehen. Der Seoraksan NP ist mein absolutes Highlight gewesen, nur 1 Tag, und dann auch noch als Tagesausflug von Seoul zu machen, finde ich sehr, sehr schade. Ob du es jetzt als Tour oder selbstständig macht (was wirklich extrem easy zu organisieren ist), nimmt sich nicht sooo viel von der Zeit. Klar, die Tour kann schon am NP stoppen und fahrt nicht nach Sokcho rein. Im Stau stehst du wenns einen gibt, trotzdem und eine lange Fahrt ist es trotzdem. Du hast sooo viel Zeit insgesamt. Da verstehe ich nicht warum du nicht 2-3 Nächte in Sokcho machst? Ist eine wirklich nette Kleinstadt, mal was anderes als die Großstädte Seoul und Busan. Es gibt top Unterkünfte zu super Preisen, im Gegensatz zu Seoul. Einen tollen Night/Food-Market etc. Das Nummer 1 top bewertete Hostel auf Booking war eins meiner Lieblingshostels ever. Müsste ich nachschauen, findest du aber gleich. Der NP gibt ausreichend Wanderungen und Erkundungen her für 2 volle Tage im NP. Am Abend vom 2. Tag kannst du zurück nach Seoul fahren mit dem Bus und wieder dort übernachten. Und am Abend vor dem 1. Tag anreisen - ich bin sogar schon am Nachmittag angereist, um Sokcho noch zu sehen, aber die Sehenswürdigkeiten brauchen nicht unbedingt einen NM ;) Ist einfach eine nette Kleinstadt mit einem coolen Vibe, wie ich finde :) Und nach allen NPs quer um die Welt hatte Seoraksan echt immer noch einen Wow-Effekt auf mich - ich denke, das will was heißen? ;)
Ok, :-X - genug Lobeshymne, ist ja auch deine Entscheidung. Aber so eine Klook-Tour und dann der Gruppe nachlaufen, in einem Tag das kurz abhaken... der schmerzt mir mein Herz ;D ::)
Nami Island hab ich übrigens nur Negatives gehört - mega touristisch, Insta-Foto-Spots, laute Musik etc ;)
Die DMZ-Tour hingegen hat mir sehr gut gefallen, hab da auch über Klook gebucht und eine der am besten bewerteten genommen. Die rote Brücke wars nicht wert ;) denke, man kann sich da einfach aufs DMZ fokussieren. Fands als Tagestour schon recht voll, würde also auch hier von der kurzen Halbtags-Variante abraten. Aber hier macht eine Tour Sinn, da man allein meines Wissens ja nicht hin kommt und der Guide Interessantes zur Geschichte erzählt.
Busan fand ich persönlich ziemlich mehhh und nichts so richtig sehenswert dort. Seoul viel cooler. Gyeongju fand ich toll, v.a. den Donggung Palace / Wolji Pond bei Nacht und die grünen Grabhügel, weil sie so ungewöhnlich waren. In die Grotte + Bulguksa habe ich es leider nicht geschafft. Fand es gab für 1 Tag auch in der Stadt selbst genug zu tun, und länger hatte ich leider nicht mehr. Auf Jeju war ich auch nicht, laut meiner Recherche ohne Auto nicht so sinnvoll...(?)
Kommt halt drauf an, was man in Seoul alles machen will. Gibt ja schon (sehr) viele Dinge, inkl. Museen, ggf. noch Gärten, Veranstaltungen, Ausflug nach Incheon, Suwon, Stadtmauer ablaufen und / oder einfach nur mächtig viel Essen probieren :)
Aber ich stimme dirtsA da schon zu, es wird schnell mal zu urban in Korea, wenn man nicht noch Nationalparks dazu nimmt. Und irgendwann sehen die Städte halt dann doch ähnlich aus, die Paläste, Tempel etc. auch.
Für mich war recht schnell klar, dass ich wieder kommen möchte, drum hatte ich dann nicht mehr so den Drang, alle Musts einzusacken :).
Bulguksa Temple bei Gyeongju hat mir gut gefallen, auch nach all den Dingen aus Seoul. Geht gut mit dem Bus. Die Grotte kann man wohl weglassen nach allem, was ich so gehört habe. Die ist etwas schwieriger mit dem Bus (dünner Fahrplan) und frisst drum zusätzlich Zeit.
In Busan würde ich den Haedong Yonggungsa Temple machen, auch wenn touristisch und etwas ausserhalb. Schon cool gelegen an der Küste.
ZitatAuf Jeju war ich auch nicht, laut meiner Recherche ohne Auto nicht so sinnvoll...(?)
Ich finde, Jeju geht auch gut mit ÖV (Bus). In der Naver App findet man alle Busverbindungen easy, man kann einfach sein gewünschtes Ziel eingeben. T-Money-Card funktioniert auch hier tiptop. Preise sind super günstig für die Busse. Es gibt Buslinien, welche die komplette Insel der Küste entlang umrunden, mit sehr vielen Haltestellen (denke einmal um die Insel rum sind es wohl so 150-200 Haltestellen). Man kann m.W. auch alle oder fast alle Ole Trail Startpunkte (vorgeschlagene Tagesetappen) mit dem Bus erreichen und auch fast beliebig abkürzen oder ergänzen. Zudem gibt's auch noch Buslinien quer über die Insel. Klar, ein eigenes Auto wär sicher noch etwas bequemer bzw. man könnte etwas mehr in einen Tag packen, aber es muss m.E. echt nicht sein.
Ich hab mir Jeju halt viel wilder (vlt. auch rückständiger?) vorgestellt. Ist es nicht. Die Infra ist top, es gibt nur keine Züge und die Orte sind etwas kleiner. Sonst ist alles da.
Ich würde gerne nach Sokcho fahren, aber mir fehlen die zwei Nächte. Sehe in der Route keine gute Möglichkeit, das unterzubringen. Da käme dann auch noch eine 5-6 Stunden Busfahrt nach Gyeongju oben drauf. Wenn ich zu dem Seoraksan will, müsste ich eigentlich Jeju aus der Planung schmeißen. Aber mir fallen keine super tollen Orte ein, um das zu ersetzen?
Seoul ist für mich No. 1 Interesse an der Reise. Da würde ich auch keine Tage rausnehmen. ;) Für Natur hätte ich kleine Wanderungen in Seoul angesehen, Gyeongju mit dem Tempel/Grotte und eigentlich alles in Jeju.
In Jeju würde ich ein Auto mieten.
1.11.2025 Seoul (Ankunft 13:00 Uhr)
2.11.2025 Seoul
3.11.2025 Seoul
4.11.2025 Seoul
5.11.2025 Seoul - DMZ
6.11.2025 Seoul => Gyeongju
7.11.2025 Gyeongju
8.11.2025 Gyeongju => Busan
9.11.2025 Busan
10.11.2025 Busan
11.11.2025 Busan => Jeju
12.11.2025 Jeju - Westen
13.11.2025 Jeju - Süden
14.11.2025 Jeju - Osten
15.11.2025 Jeju => Seoul
16.11.2025 Seoul - Seoraksan Day Trip
17.11.2025 Seoul => Peking (Abflug 17:50 Uhr)
Naja, es ist immer alles Präferenzsache. Im Prinzip kannst du in jeder Haupt/Großstadt Wochen oder gar Monate verbringen und nicht alles sehen. Mir persönlich reichen, selbst in Großstädten mit vielen Highlights, im Normalfall 3-4 Tage. In Seoul hätten, mir persönlich, also nur für die Stadt, ohne Touren oder Umgebung, ohne Arbeiten 2 Tage locker gereicht, ohne Hast alle Highlights sehen. An Halbtagen oder gar Abenden schaffst du auch viel.
Ich persönlich würde ja jedes deiner Ziele (Jeju nehme ich mal raus, da ich da nicht war und nichts bewerten möchte, das ich nicht kenne) für den Seoraksan streichen oder kürzen. V.a. Busan (würde ich im Zweifel auch komplett streichen, so mega ist das m. A. nach echt nicht). Die Wanderungen/Natur, die du aufzählst, was du dir "statt Seoraksan" anschauen magst, würde ich maximal als "ganz nett" bezeichnen. Dagegen steht für mich Seoraksan als absolutes Highlight der Reise *schulterzuck*
Wie gesagt, muss jeder selbst wissen, ich will dir auch nichts einreden, wenn du Stadt-Fan bist und nicht so auf Natur stehst. Will ja auch nicht Schuld sein, dass du dir dann denkst, du hättest gern mehr Citylife gehabt ;)
Also ich würde Seoul und Busan jeweils kürzen, und Seoraksan hin/retour jeweils spät abends von/nach Seoul machen, damit verlierst du dann auch kam Zeit (es sein denn Nightlife ist ein großer Fokus deiner Reise). Also z.B. gegen 19/20 Uhr jeweils los, 2h Fahrt, bist du jeweils in Sokcho/Seoul. Dann früh morgens von Seoul den Zug nach Gyeongju, dauert ja auch nur so 2h sprich fast voller Tag dort. Dann morgens Gyeongju - Busan, nur so 1h, sprich auch noch voller Tag in Busan oder du fahrst später und hast einen vollen Tag in Gyeongju.
Ich glaube, dadurch, dass du diese extrem kurzen Fahrzeiten nicht einbeziehst (?) in deiner Planung, und die Reisetage als reine solche siehst, entsteht der Eindruck, dass du an diesen Tagen nichts mehr machen kannst. Mit etwas geschickter uhrzeitlicher Planung kannst du da aber noch viel mehr rausholen.
Klar, wenn du lieber gemütlich ausschlafen, gegen 11 Uhr auschecken, 12 den Zug nehmen, relaxt einchecken, erst mal duschen und "ankommen" möchtest, kann man die Tage auch als reine Reisetage planen und da nichts anderes machen. Again, Präferenzsache :) Ist ja auch ein Urlaub, ich weiß, dass das viele anders sehen, als ich!
Auch Busan - Jeju / Jeju - Seoul werden dir ja evtl. je nach Flugzeiten, jeweils noch einem halben oder gar ganzen Tag in den Destinationen ermöglichen.
Zwecks Abflug von Seoul übrigens:
Seoul Flughafen war für mich, sowohl bei der Ankunft, als auch beim Abflug eine Katastrophe. So lange habe ich glaub ich noch nie auf einem Flughafen gebraucht. Beide Male wars glaub ich kein WE, auch keine speziellen Feiertage oder sonst was. Bei der Ankunft war zwar nervig, weil ich müde war, aber kein Drama. Beim Abflug hätte ich, trotz großzügiger Planung, fast meinen Abflug versäumt. Schuld daran war 1) dass ich den Bus zum Flughafen genommen hatte (direkte Verbindung, während ich bei der Metro umsteigen hätte müssen - kann ich nur davon abraten, nimm die Metro!) - es gab einen Unfall und Mega-Stau. Check-in war dann recht spät, aber auf jedem anderen Flughafen wäre das kein Problem gewesen. 2) Das größte Problem war, dass sich am ersten Gate, also direkt nach dem Check-in, richtige MASSEN angestellt haben. Es gab seitens Flughafen Seoul NULL Personal, das sich um den Ansturm gekümmert hat, oder Passagieren, die knappe Flüge hatten, geholfen und diese durchgeschleust hätte. Als ich endlich jemand fand, kam nur eine Aussage a la "your problem not mine" und ich musste weiter in der Schlange anstehen. So gerannt bin ich noch nie und kam gerade so zum last Call. Also... nimm die Bahn und plane viel Zeit ein! Keine Ahnung, vielleicht war einfach irgendwas ausgefallen an dem Tag, zu wenig Personal oder sonst was. Aber auch bei der Ankunft waren es bei den ganzen Checks endlose Schlangen, von daher... ::) Wollte es nur gesagt haben, auch so ausführlich, damit es niemand anderem passiert ;)
Ich war im Frühjahr in Südkorea und es hat mir sehr gut gefallen:
Ein Tagensausflug von Seoul zum Seoraksan-Nationalpark ist vermutlich sehr ambitioniert :) Ich glaube die Fahrt dauert ca. 4h pro Weg. Da ist man ja gefühlt länger im Bus als im Nationalpark. Ich habe keinen Zeitplan bei dem Angebot gefunden bzw. diesen Übersehen. Aber anhand der Bilder vermute ich, dass man zum Wasserfall wandert und vermutlich noch ein bisschen im Park rumläuft. Die Wanderung zum Wasserfall ist zwar auch sehr schön und wäre vermutlich in jedem Wandergebiet die Top Route aber hier ist sie "nur" Mittelklasse, da der Park so viel zu bieten hat.
Wenn du ein Naturfan bist und gerne wanderst, dann sollte der Nationalpark definitv auf deine Liste kommen. Für mich war der Seoraksan-Nationalpark der Höhepunkt meiner Reise.
Ich war 2 Tage im Park. Neben den einfach zu erreichenden Tempelanlagen und der Seilbahn inkl. Aussicht sind die 3 Wanderungen bzw. Hauptrouten wirklich sehr schön. Die Route zum Wasserfall ist recht einfach und dauert "nur" 1,5-2h. Der Weg direkt am Wasser und die Brücken haben mir sehr gut gefallen. Besonder toll war aber die Wanderung zum Felsen hoch. Dort hat man eine super Aussicht und möchte nach der Anstrengung sicher auch etwas verweilen. Da ich sportlich gerade nicht auf dem Höhepunkt bin, habe ich für diese Wanderung 4,5h gebraucht. Ich glaube 3h sollten es laut Plan sein.
Die Stadt Sokcho ist zwar auch schön aber deswegen würde ich da nicht hinfahren.
Seoul ist eine wirklich sehr schöne Stadt! Mir persönlich würden 2-3 Tage Seoul + 1 Tag DMZ von Seoul ausreichen (Am DMZ Tag hat man dann ja trotzdem den Abend in Seoul).
Die DMZ Tour würde ich aber definitiv machen. Für mich neben dem Nationalpark ein absolutes Highlight. Vor allem wenn man Interesse an Geschichte hat :)
Mit Anreise (1/2 Tag) haben mir in Gyeongju + Bulguksa + Grotte insgesamt 2 Tage gereicht. Ich habe den Tempel + Grotte mit dem Bus gemacht. Wenn man sich bspw. einen Fahrer nimmt oder einen Roller mietet geht es auch deutlich schneller. Die Grotte hat mich erhlich gesagt nicht vom Hocker gehauen. Kann man machen muss man aber nicht. Der Tempel und Gyeongju haben mir aber sehr gut gefallen.
Busan und Jeju habe ich damals leider nicht besucht.
Das entspricht zu 100% meinen Erfahrungen von den Orten, wo ich auch war :) Gismarett hat es vielleicht nochmal besser ausgedrückt, aber kann dem nur zustimmen!
Ich bin ehrlich hab nicht alles gelesen ich frag mich aber was man so lange in Seoul machen will. 3 Tage Max.
In der Woche bekommst du in sokcho Hammer Apartments für weniger Geld als ein einfaches Zimmer in Seoul.
Mittlerweile habe ich alles gebucht. Flüge und Züge fand ich sehr günstig. Die Züge sollte man einen Monat im Voraus buchen, ich habe schon mehrere Verbindungen am Wochenende gesehen, die ausgebucht waren.
Ich habe meine Route jetzt so gelassen. Alleine hätte ich den Park bestimmt unterbekommen, aber ich bin mit meiner Freundin unterwegs, die weder super früh aufstehen will, noch ein Wanderfan ist und das erst Mal in Asien ist.
Zum Thema Städte und Natur, das ist eben immer ein persönliches Thema. Ich war jetzt z.B. eine ganze Woche in Yerevan und habe verschiedene Tagesausflüge gemacht. Das kann ich in Seoul auch machen. Dann schaue ich mir auch gerne Sportevents oder Konzerte an oder gehe ins Kino oder Theater, ein bisschen vom normalen Leben kennenlernen.
Mir fehlt jetzt noch ein Mietwagen. Würdet ihr auf Jeju eher einen Kleinwagen oder eine normale Limousine mieten? Ich habe keine Ahnung, wie viel Platz man dort hat, z.B. zum Parken.
Ich denke du hast genug Platz zum Parken. Meine Hotels auf Jeju hatten alle recht schöne Parkplätze vor dem Haus und auch an den Sehenswürdigkeiten gab's welche. Kannst ja sonst auch booking auch mal den Parkplatzfilter reinmachen um einen groben Überblick zu kriegen (oder google maps mit Satelitenbild). Am ehesten etwas eng ist's noch in Jeju city.
Hallo zusammen, wichtige Info: auf Jeju braucht man einen internationalen Führerschein. Sonst kann man kein Auto mieten. Ich habe das nirgends gelesen und auch in keinen Videos gesehen. Bin ziemlich genervt gerade...
So, wieder in der Heimat angekommen.
Insgesamt hat mir Südkorea sehr gut gefallen! Sehr einfach bereisbares Land mit interessanter Geschichte und toller Kulinarik.
Meine Route fand ich von den Tagen sehr gut geplant. Ich hatte nirgends das Gefühl, zu lange oder zu kurz zu sein. Die Koreaner fand ich durchwegs sehr nett und höflich. Besonders beeindruckt hat mich, wie sauber und sicher alles war.
Meine Highlights:
- Seoul: Alte Stadtmauer zum Sonnenaufgang, Namsan TV Tower, Lotte World Tower, War Memorial
- Gyeongju: Mt. Namsan Wanderung, Altstadt und Grabhügel bei Nacht
- Busan: Bulguksa Tempel, Hwangnyeongsan Observatory, Haeundae Blueline Park
- Jeju: Seogwipo Jeongbang Wasserfall, Olle Trails, Seongsan Ilchulbong zum Sonnenaufgang, Udo Island
=> Seoul ist riesengroß und hat eine tolle Gastronomie, ich hätte hier noch länger problemlos Tage verbringen können. Es gibt auch einige einfache Wanderungen.
=> Gyeongju kann man auch als Tagesausflug machen, aber die Wanderung um den Namsan ist ein wirkliches Highlight meiner Reise.
=> Busan ist zwar eine große Stadt, fühlt sich aber total anders an als Seoul. Auch hier gibt es viel Natur, die einfach zu erreichen ist.
=> Jeju ist super einfach auch ohne Auto zu bereisen. Den Sunrise Peak sollte man mitnehmen. Den Hallasan-Vulkan habe ich ausgelassen. Ich wollte nicht so früh zur Wanderung aufstehen. ;D
Auch wenn einiges an Städten dabei war, konnte ich dennoch einige Zeit in der Natur verbringen.
Was mir eher mäßig gefallen hat:
- DMZ-Tour: Zu viel Warterei und dann darf man nicht mal Fotos rüber auf die nordkoreanische Seite machen.
- Seokguram Grotto bei Gyeongju: Viele Fahrerei für eine winzige Höhle mit einer kleinen Statue. Da kann man beim Bulguksa-Tempel vorher Stopp machen.
- Bekannte Paläste, Märkte waren oft überlaufen von westlichen und chinesischen Touristen.
Was ich an Tipps weitergeben kann:
Internet: Ich habe eine eSim von LGU+ gekauft, ca. 30€ für unlimitiertes Internet für 20 Tage. Lief überall gut und einfach.
ÖPNV/Taxis: Uber läuft überall gut, nie musste ich länger als 1-2 Minuten auf ein Taxi warten. Taxis sind sehr günstig für ein entwickeltes Land, d.h. wenn man zu zweit unterwegs ist, lohnt sich der ÖPNV aufgrund der teilweise sehr langen Umstiegszeiten nicht unbedingt.
Apps: In Korea funktioniert wie bekannt Google Maps nur teilweise. Ich habe die südkoreanische Alternative Kaokao eingesetzt, damit war es kein Problem Restaurants zu finden.
Verständigung: Englisch ist nur sehr wenig verbreitet, aber mit den Standard Übersetzungsapps funktioniert alles problemlos.
Geld: In wenigen Fällen konnten wir nicht per ausländischer Kreditkarte zahlen. Es lohnt sich, Bargeld in kleinen Mengen bei sich zu tragen.
Wetter: Im November ein Traum. In Seoul teilweise knackig kalt, während man im Süden im T-Shirt herumlaufen kann. Das macht die Kleiderauswahl ein wenig schwierig, aber bei Uniqlo kann man zu sehr günstigen Preisen nachkaufen. Wir hatten nur zwei bewölkte Tage, ansonsten war es durchgehend sonnig.
KTX: In den Zügen ist sehr wenig Platz für große Koffer. Das hat mich überrascht.
Führerschein: In Korea ist der internationale Führerschein dringend erforderlich.
Für die Navigation benötigt man in Südkorea natürlich NAVER.
Google Maps ist und war noch nie empfehlenswert für Südkorea.
Geld/ ATM:
Nicht jeder Geldautomat akzeptiert dort ausländische Kreditkarten.
Freut mich, dass es dir dort gut gefallen hat.
Freut mich, dass es dir gut gefallen hat!
Dumm gelaufen mit dem Internationalen Führerschein. Ich hatte während 10 Jahren immer einen auf Reisen mit dabei und musste den noch nie irgendwo zeigen. In Korea hatte ich allerdings kein Auto. Zumindest der Schweizerische Internationale Führerschein ist eigentlich nur ein kleines "Heftchen" mit ein paar Übersetzungen in verschiedene Sprachen, da wäre aber Koreanisch auch nicht dabei, von daher wüsste ich jetzt nicht, was da der "Mehrwert" sein soll. Und ist m.W. auch nur in Kombination mit dem "echten" Führerschein in Kreditkartenformat gültig.
Die Koreaner können manchmal aber schon etwas kleinlich bzw. übergenau sein, das ist mir auch sonst bei ein paar kleinen Dingen immer mal wieder aufgefallen. Zum Beispiel haben sie beim Inlandflug nach Jeju darauf beharrt, dass mein zweiter Vorname auf dem Boarding Pass steht, was sonst bei zahlreichen Internationalen Flügen rund um den Globus noch nie ein Problem war. Auch mit Öffnungszeiten und Co. nehmen sie es manchmal etwas sehr genau. Dafür funktioniert halt auch alles tiptop.
Schön zu hören, dass du Jeju dann via ÖV auch easy fandest, das war auch mein Eindruck!
Die ATMs aus Korea sind mir auch in Erinnerung geblieben, teilweise ganz schön skurrile Kisten, die's so wohl nirgendwo sonst auf der Welt gibt.
Zitat von: Jef Costello am 18. November 2025, 15:42
So, wieder in der Heimat angekommen.
Insgesamt hat mir Südkorea sehr gut gefallen! Sehr einfach bereisbares Land mit interessanter Geschichte und toller Kulinarik.
Meine Route fand ich von den Tagen sehr gut geplant. Ich hatte nirgends das Gefühl, zu lange oder zu kurz zu sein. Die Koreaner fand ich durchwegs sehr nett und höflich. Besonders beeindruckt hat mich, wie sauber und sicher alles war.
Meine Highlights:
- Seoul: Alte Stadtmauer zum Sonnenaufgang, Namsan TV Tower, Lotte World Tower, War Memorial
- Gyeongju: Mt. Namsan Wanderung, Altstadt und Grabhügel bei Nacht
- Busan: Bulguksa Tempel, Hwangnyeongsan Observatory, Haeundae Blueline Park
- Jeju: Seogwipo Jeongbang Wasserfall, Olle Trails, Seongsan Ilchulbong zum Sonnenaufgang, Udo Island
=> Seoul ist riesengroß und hat eine tolle Gastronomie, ich hätte hier noch länger problemlos Tage verbringen können. Es gibt auch einige einfache Wanderungen.
=> Gyeongju kann man auch als Tagesausflug machen, aber die Wanderung um den Namsan ist ein wirkliches Highlight meiner Reise.
=> Busan ist zwar eine große Stadt, fühlt sich aber total anders an als Seoul. Auch hier gibt es viel Natur, die einfach zu erreichen ist.
=> Jeju ist super einfach auch ohne Auto zu bereisen. Den Sunrise Peak sollte man mitnehmen. Den Hallasan-Vulkan habe ich ausgelassen. Ich wollte nicht so früh zur Wanderung aufstehen. ;D
Auch wenn einiges an Städten dabei war, konnte ich dennoch einige Zeit in der Natur verbringen.
Was mir eher mäßig gefallen hat:
- DMZ-Tour: Zu viel Warterei und dann darf man nicht mal Fotos rüber auf die nordkoreanische Seite machen.
- Seokguram Grotto bei Gyeongju: Viele Fahrerei für eine winzige Höhle mit einer kleinen Statue. Da kann man beim Bulguksa-Tempel vorher Stopp machen.
- Bekannte Paläste, Märkte waren oft überlaufen von westlichen und chinesischen Touristen.
Danke für deinen Bericht! Da ich nächstes Frühjahr in Südkorea sein werde und wir anscheinend einen ähnlichen Mix aus (Groß-)Städten und Natur beim Reisen bevorzugen, ist das wirklich hilfreich für meine Planung. Genauso wie der Post zu deinem Malaysia-Trip vor kurzem. Werde da bestimmt noch mal mit Fragen auf dich / euch zukommen.
Auf jeden Fall beruhigend zu wissen, dass Jeju auch ohne Auto funktioniert. Zu der DMZ-Tour hab ich neulich mit zwei Südkorea-Fans gesprochen, die meinten, dass sich nur mit JSA lohnen würde, und das ist eben zur Zeit nicht möglich. Ich werde die DMZ daher auslassen.
Ich hänge mich hier mal an, weil ich Südkorea für September plane.
Das ist mein Plan:
Sept 03: Ankunft Flughafen Busan in der Früh, von dort nach Gyeongju
Sept 04: Gyeongju
Sept 05: Gyeongju; Nachmittags Flug nach Jeju
Sept 06: Jeju
Sept 07: Jeju
Sept 08: Jeju
Sept 09: Jeju; morgens Flug nach Seoul, danach Transfer nach Sokcho/Seoraksan NP
Sept 10: Seoraksan NP
Sept 11: Seoraksan NP
Sept 12: Transfer in der Früh von Sokcho nach Seoul
Sept 13: Seoul
Sept 14: Seoul
Sept 15: Rückflug nach Ö
Fragen:
1. War jemand schon mal im September in Südkorea? Passt das Wetter halbwegs oder könnte es sehr verregnet werden? Ich habe gelesen, dass der Sommer verregnet, schwül und heiß sein soll, aber vielleicht ist es im September schon etwas besser?
2. Ich interessiere mich für eine Mischung aus Natur, Kultur und Kulinarik. Ist die Route und die Zeit, die ich für die einzelnen Stationen eingeplant habe, so sinnvoll?
3. Ich habe von der T-Card gelesen, die man für ÖPNV nutzen kann. Ich habe auch gelesen, dass man das Guthaben nur mit Cash raufladen kann. Sprich: Ich behebe Geld, gehe zum 7/11 und kaufe mit Cash das Guthaben? Bankomatkarte bzw. Kreditkarte geht nicht?
4. Bus Seoul-Seoraksan: kann ich unter der Woche beim Bus Terminal in Seoul, wo die meisten Busse nach Sokcho abfahren, einfach mal so auftauchen und den nächsten Bus buchen? Ich würde wahrscheinlich an einem Wochentag am Vormittag ankommen. Rückfahrt würde ich in Sokcho beim Ankommen buchen.
5. Ich bin für meine Verhältnisse nicht so gut informiert und fahre eher so ins Blaue. Am wenigsten weiß ich über Jeju Bescheid. Habe ich hier evtl. einen Tag zu viel, den ich lieber woanders, zB Seoul, nutzen sollte?
Danke für eure hilfreichen Kommentare!
Ich kann dir leider nicht alle Fragen beantworten aber zumindest bei einigen Themen helfen.
Bzgl. Route und Zeitaufteilung wirst du vermutlich sehr unterschiedliche Antworten bekommen. Ich denke deine Aufteilung dürfte passen auch wenn die Route natürlich sportlich ist (ich reise aber genauso wie du).
Rückblickend betrachtet hätte mir ein voller Tag in Gyeongju wohl gereicht (inkl. Bulguksa + Grotte). Mit dem Bus kommt man recht günstig zum Tempel und zurück. Allerdings würde ich die Grotte nicht nochmal machen - war zwar ein netter einfacher Waldspaziergang + eine kleine Grotte aber der Extraweg und die Wartezeit auf den Bus haben sich nicht gelohnt. Wegen deines Flugs würde ich da aber nicht kürzen. Aber evtl. würde ich versuchen den ersten Tag dann in Busan zu verbringen und erst möglichst spät Richtung Gyeongju zu fahren.
Im Nationalpark (absolutes Highlight!) solltest du besonders auf das Wetter achten. Wenn es geregnet hat dürfte die eine oder andere Route problematisch werden. Ich würde Seoul und Sokcho also ggf. flexibel tauschen, wenn absehbar ist welche Tage die besten zum Wandern sind. 2 Tage für Sokcho + Nationalpark haben mir auch gereicht. Du kommst mit dem Bus recht einfach in den Park. Trotzdem lohnt es sich nicht zu spät zu starten, da der letzte bus zurück Abends recht früh kommt (bin mir nicht mehr sicher wann aber ich meine 17-18 Uhr; meine Erinnerung kann hier aber auch falsch sein). Such dir am besten ein Hotel in der Nähe der Busroute zum NP. Sockcho ist Abends auch ein Ausflug wert. Aber den Fokus würde ich auf den NP legen.
Mir persönlich hat die gänztägige DMZ Tour sehr gut gefallen. Hast du die in den 2 Seoul Tagen eingeplant oder möchtest du diese weglassen? Mit 2 Tagen Seoul solltest du einen guten Eindruck von der Stadt bekommen. Wenn du aber bspw. die DMZ Tour machen möchtest, dann müsstet du in Seoul sicherlich rushen oder einen Fokus legen. Ich würde dir die Tour trotzdem stark empfehlen.
In Südkorea passiert es öfter, dass Strecken ausgebucht sind und du dann keine Tickets mehr bekommst (Bus, Zug, Touren, etc.). Wenn kein Feiertag ist kannst du oft auch am Tag vorher noch ein Busticket/Zugticket buchen. Bestimmte Zeiten sind dann aber oft schon ausgebucht und du musst etwas flexibler sein. Deshalb würde ich frühzeitig reservieren, wenn du das Wetter abschätzen kannst und klar ist wann du fahren möchtest. An Feiertagen wirst du einige Zeit vorher buchen müssen.
Ich war im Oktober dort, bitte beachte dass es bis Mitte Oktober zu Taifunen im Südost Chinesischen Meer kommt.
Die Menschen werden dort sehr gut durch ihre Wetter und Unwetter Warnmeldung der südkoreanischen Behörden informiert.
Lass dich davon bitte nicht abschrecken, dass Wetter ist angenehm, es ist nicht zu heiß im September.
Nicht jeder Geldautomat nimmt aus ausländische Kreditkarten.
Ich nehme mal an, dass du den Rest des Threads gelesen hast, außerdem gab es glaub ich auch noch ein paar andere gute Info-Threads hier aus der Vergangenheit. Ich hatte mich ja zu allen genannten Orten schon ausführlich ausgedrückt ;)
Wenn du Busan doch wenigstens kurz anschauen möchtest, könntest du ja 1 Nacht dort bleiben und Jeju um 1 Tag kürzen. Nachdem du ja auch eher auf Highlights aus bist und nicht so gern super lang einfach nur an Orten verweilst, kann ich mir vorstellen, dass das für dich klappen könnte.
Ich habe als Navigations-App Naver benutzt, da Kaokao für mich irgendwie nicht funktionieren wollte. Da hat alles super gestimmt an Abfahrtszeiten. Ich kann mich jetzt gar nicht erinnern, irgendeine Karte mit Guthaben für den Transport genutzt zu haben - also entweder es war total easy oder es gab auch eine andere Option mit Kreditkarte wie du schon sagst. Ich glaube fast, dass ich die Zugtickets über die Naver App gekauft habe, wenn ich eine Verbindung gefunden habe. Den Bus nach Sokcho habe ich definitiv online gebucht, das war einfach über eine Website möglich. Es gab am Busterminal aber auch Ticketautomaten, wo man mit Kreditkarte zahlen konnte. Bei mir war auch tatsächlich mal fast alles an Zügen ausgebucht (Seoul-Busan), sodass ich dann verrückt früh morgens mit einem Zug los musste. Also ein bisschen ein Auge drauf haben, kann dann auch mal schnell gehen, vorplanen zahlt sich aus. Auch der Bus von/nach Sokcho wird mal voll - unter der Woche sollte - sofern keine Ferien sind - aber kein Problem sein, da ja so alle halbe Stunde einer fährt, wenn ich mich richtig erinnere. Aber das war alles gut online zu finden und zu buchen.
Zwecks Sokcho würde ich dir ans Herz legen im The House Hostel (oder dort in der Nähe) zu übernachten und einen Bus zu buchen, der bei dem Busterminal dort ums Eck ankommt! Die meisten Busse kommen im Süden von Sokcho an, aber dann müsstest du halt nochmal mit dem Stadtbus oder Taxi zur Unterkunft. Außer du übernachtest auch im Süden. Das würde ich dir aber nicht raten, da das Zentrum rund um den Markt in Sokcho wirklich sehr nett ist abends und auch unkompliziert zum Essen gehen. Das Hostel empfehle ich dir wirklich!! Der Besitzer wird dir ALLES erzählen, du kannst komplett mit NULL Plan ankommen, er setzt sich mit dir hin und erzählt dir alles zu Bussen, Nationalpark, Wanderrouten dort, und gibt dir unzählige top Essenstipps in Sokcho. Ich glaube ja, dass ich nur wegen dem Typen schon so eine tolle Zeit dort hatte. Du kaufst quasi nicht nur deine Übernachtung, sondern deine Tourplanung :)
Für Busse zu dem Busterminal in der Nähe gibt etwas weniger Auswahl von Seoul, entkompliziert aber das Ankommen. Bus zum Nationalpark wäre dann auch quasi ums Eck vom genannten Hostel.
Wegen Wanderungen im NP: Zerbrich dir vorher nicht den Kopf. Entweder du bekommst die Erklärungen vom Hostel-Typ oder du orientierst dich im Park an den zahlreichen Karten und Wegweisern. Ist alles idiotensicher angelegt. Die Seilbahn musst du allein auch nicht vorbuchen, da gibts immer noch Einzelplätze (bin einfach mal hin und konnte direkt einsteigen, obwohl alles "voll" war). Ich bin alle Wanderungen abgegangen, die man so in ein paar Stunden an einem Tag unterbringen kann, und empfehle:
1) Natürlich Ulsanbawi Rock (früh starten, wenn du nicht zu viele Leute um dich haben willst, Tempel erst bei der Rückkehr anschauen)
2) Biseondae Rock - aber unbedingt (!!) nicht nur bis zum Rock, sondern weiter gehen: kurz und steile Stufen weiter bis zu der kleinen Höhle mit Tempel hoch oben in den Fels gehauen!! Tolle Ausblicke und mit dem letzten Teil für mich eventuell sogar besser als der beliebte Ulsanbawi. Biseondae ohne den letzten Teil kann man sich m. A. nach sparen ;) also nicht wo rein quetschen, wo dir dann die Zeit oder Energie für den letzten Teil fehlen sollte...
Ich würde diese beiden jeweils an separaten Tagen machen, dann hast du die Highlights und weitesten Wege etwas aufgeteilt.
Die anderen Wanderungen am Fluss und zum Wasserfall fand ich nett, aber jetzt nicht "wow". Die kann man dann nebenbei noch machen, wenn's passt.
Ich fand die Fahrt mit der Seilbahn hoch auch super, auch wenn es da oben natürlich voll ist und entsprechend zugeht. Wenn man ein bisschen rumläuft, ist man auch wieder weg von den Leuten, z.B. war da noch so ein kleiner Tempel oben, etwas unterhalb des Gipfels, abseits...
Gyeongju v.a. wenn's dunkel ist anschauen, also natürlich tagsüber auch, aber Energie aufheben ;) Die Beleuchtungen am Donggung Palace / Wolji Pond aber auch der Grabhügel waren wirklich toll. Ich fand die grünen Grabhügel und das Museum auch tags sehr interessant, einfach mal was ganz anderes, über das ich vorher nichts wusste.
Danke an alle Rückmeldungen bis hierher! In Busan war ich bereits, da muss ich nicht nochmals hin, wiewohl ich sicherlich nicht alles gesehen habe. Ich überlege mal, ob ich einen Tag Jeju zugunsten des Seoul/Seoraksan-Blocks opfere, damit ich da etwas flexibler bin mit dem Wetter. Zu meiner Reisezeit gibt es keine Feiertage und Seoraksan habe ich bewusst antizyklisch auf Mittwoch bis Samstag gelegt, aber vielleicht sollte ich mich einfach am Wetter orientieren.
Zu den Bussen habe ich gelesen, dass man die Tickets nur buchen kann, wenn man ein koreanisches Bankkonto hat. Vielleicht geht es mittlerweile auch einfacher. Ich denke, ich werde am besten einfach in Südkorea landen und mir das in der Unterkunft erklären lassen.
@Astrid: danke für die detailierten Tipps zu Sokcho und der Unterkunft! Schaue ich mir gleich an.
Wäre auch dankbar für Empfehlungen, in welchem Viertel von Seoul ich übernachten soll, so dass ich schnell und unkompliziert zu den wichtigsten Sights und Museen komme. Nett wäre auch ein guter Zugang zu guten günstigen Straßenküchen, wobei ich eigentlich davon ausgehe, dass man an jeder Straßenecke was Gutes bekommt.
Ich habe 3mal in Seoul übernachtet:
1. Mal zwischen der Station Hoehyeon und dem Namsan Park - allerdings in einem Women-only Hotel, die es wohl in Südkorea gibt, kann ich dir also nicht empfehlen ;) Die Gegend aber schon.
2. Mal Nahe Hautbahnhof im "R Guesthouse Seoul Station" - das war ganz ok, die Gegend jetzt nicht mega, aber halt praktisch. Würde ich bei Bedarf wieder machen (hatte da den extrem frühen Zug). Ist halt ein praktischer Transferpunkt.
3. Mal im "Hostel Korea - Changdeokgung" (Google Maps) - hatte einen etwas merkwürdigen Vibe, aber das Viertel hat mir gut gefallen.
Ich bin immer gern in der Nähe von vielen Sights, damit ich gleich vom Hotel weg ein paar Sachen fußläufig machen kann. Natürlich ist Seoul groß, sodass man auch sehr viel Metro fahren muss, um zu allen Sights zu kommen. Von daher würde ich grob gesagt zwischen Gyeongbokgung Palace - Changdeokgung Palace/Garden (als Nord/Ost/West Abgrenzung - orange Metrolinie) und Myeongdong Night Market - Namsan Park - Namdaemun Market (als südliche Abgrenzung - also südlich der blauen Metrolinie, bis zum Anfang vom Namsan Park) eine Unterkunft auswählen.
Am liebsten würde ich nochmal in der Gegend von meinem 3. Aufenthalt nächtigen. Dann hast du halt gleich die 2 Paläste, Gärten, je nach Lage 2-3 Metrolinien in der Nähe, andere kleine Sights, viele Restaurants etc.
Lauf mal den Fluss Cheonggyecheon entlang, das ist total nett mittags oder abends (je nach Temperatur), da tut sich was! Viele Locals unterwegs, oder mit Takeaway, die sich dort am Ufer hinsetzen und was essen, sehr nettes koreanisches Leben :)
Wegen dem Bus habe ich gerade nochmal geschaut. Ich habe über Rome2Rio diese Website gefunden, auf der ich damals gebucht hatte: https://www.kobus.co.kr/main.do (https://www.kobus.co.kr/main.do) Das hat auch mit meiner DKB-KK funktioniert, zumindest damals. Das Rückfahrticket erinnere ich mich nun direkt nach Ankunft in Sokcho am Automaten gekauft zu haben.
Die Seite will bei mir gerade nicht laden, vielleicht ja aber bei dir... Ich denke aber auch, dass dir dein Hotel da helfen wird können und du dich noch nicht jetzt im Detail damit beschäftigen musst ;)
Zitat von: gismarett am 02. August 2026, 14:52
Im Nationalpark (absolutes Highlight!) solltest du besonders auf das Wetter achten. Wenn es geregnet hat dürfte die eine oder andere Route problematisch werden. Ich würde Seoul und Sokcho also ggf. flexibel tauschen, wenn absehbar ist welche Tage die besten zum Wandern sind. 2 Tage für Sokcho + Nationalpark haben mir auch gereicht. Du kommst mit dem Bus recht einfach in den Park. Trotzdem lohnt es sich nicht zu spät zu starten, da der letzte bus zurück Abends recht früh kommt (bin mir nicht mehr sicher wann aber ich meine 17-18 Uhr; meine Erinnerung kann hier aber auch falsch sein). Such dir am besten ein Hotel in der Nähe der Busroute zum NP. Sockcho ist Abends auch ein Ausflug wert. Aber den Fokus würde ich auf den NP legen.
Kann ich alles so unterschreiben. Mir hätten auch 1,5 Tage Seoraksan NP gereicht, obwohl ich den extrem schön fand und alles abgewandert hab, was ging. Busticket nach Sokcho und zurück habe ich am Busbahnhof gekauft. Die Busse nach Sokcho fahren alle 20 bis 30 Minuten. Da war mir die Flexibilität wichtiger, als zu einer bestimmten Uhrzeit da zu sein.
Zitat
Deshalb würde ich frühzeitig reservieren, wenn du das Wetter abschätzen kannst und klar ist wann du fahren möchtest. An Feiertagen wirst du einige Zeit vorher buchen müssen.
In der Zeit sind doch gar keine Feiertage in Südkorea, oder? Ich würde vorher bei klook schauen, das war meine Webseite für die Busverbindungen, und wenn es dann noch genug Verbindungen gibt, einfach zum Busbahnhof gehen. Meine Erfahrung bezieht sich allerdings auf April (dieses Jahr), und es war noch recht kalt im Seoraksan. Kann natürlich sein, dass September beliebter ist.
Zitat von: dirtsA am 03. August 2026, 10:04
2) Biseondae Rock - aber unbedingt (!!) nicht nur bis zum Rock, sondern weiter gehen: kurz und steile Stufen weiter bis zu der kleinen Höhle mit Tempel hoch oben in den Fels gehauen!! Tolle Ausblicke und mit dem letzten Teil für mich eventuell sogar besser als der beliebte Ulsanbawi. Biseondae ohne den letzten Teil kann man sich m. A. nach sparen ;) also nicht wo rein quetschen, wo dir dann die Zeit oder Energie für den letzten Teil fehlen sollte...
Ich würde diese beiden jeweils an separaten Tagen machen, dann hast du die Highlights und weitesten Wege etwas aufgeteilt.
Der letzte Teil von Biseondae Rock war bei mir im April gesperrt. Und der Rest war total unspektakulär, wie Astrid schon sagt. Deswegen war nur Ulsanbawi für mich ein echtes Highlight.
Schade! Wie gesagt für mich fast besser als der beliebt-überlaufene Ulsanbawi. Hoffentlich machen sie das wieder auf, kann mir aber vorstellen, dass sie es wegen Baufälligkeit der steilen Stufen zur Höhle gesperrt haben. Das war auch echt nicht ohne! ;D Musste man schon richtig aufpassen. Aber dafür auch herrlich wenig Leute. Drücke dir die Daumen, dass es wieder offen ist, @ GschamsterDiener aber vielleicht vorher irgendwie erfragen, wenn möglich (vielleicht weiß es ja der Hostel-Typ :) )
Zitat
2. Ich interessiere mich für eine Mischung aus Natur, Kultur und Kulinarik. Ist die Route und die Zeit, die ich für die einzelnen Stationen eingeplant habe, so sinnvoll?
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Ich überlege mal, ob ich einen Tag Jeju zugunsten des Seoul/Seoraksan-Blocks opfere, damit ich da etwas flexibler bin mit dem Wetter.
Ich fand wie gesagt 1,5 Tage Seoraksan völlig ausreichend, um alles, was zugänglich war, abzuwandern. Weil das Wetter am zweiten Tag nicht so toll war (trocken, aber wenig Sonne), hab ich die Seilbahn ausgelassen. Aber selbst damit solltest du mit 2 Tagen locker hinkommen. Wenn du also bei Jeju einen Tag abknapsen möchtest, dann eher für Seoul. Ich bin da unschlüssig. Mir haben sowohl Seoul als auch Jeju sehr gut gefallen. In Seoul war ich 7 Nächte, auf Jeju 5. Auf Jeju kosten die Überlandbusse sehr viel Zeit. 2 volle Tage sind m.E. ein Muss, um Tagesausflüge in den Süden (Seogwipo) und den Osten (Seongsan Ilchubong, Udo) zu machen. Und dann hast du keinerlei Flexibilität beim Wetter. Bei mir im April hat es am ersten Tag auf Jeju extrem geregnet von morgens bis abends, das einzige Mal auf meiner 5-Monats-Asienreise, so dass man wirklich kaum was machen konnte. Falls dir das auch so gehen sollte, kann ich das Arario Museum in Jeju-Stadt empfehlen. Ich hab in Südkorea mehrere Kunstmuseen angeschaut, und das hat mir besser gefallen als alle in Seoul und Busan.
Zitat
3. Ich habe von der T-Card gelesen, die man für ÖPNV nutzen kann. Ich habe auch gelesen, dass man das Guthaben nur mit Cash raufladen kann. Sprich: Ich behebe Geld, gehe zum 7/11 und kaufe mit Cash das Guthaben? Bankomatkarte bzw. Kreditkarte geht nicht?
Genau, das kann ich so bestätigen. Es ist nervig mit dem Cash, aber alle Leute, die ich vorher und währenddessen gesprochen hatte, haben das auch so gemacht bzw. mir empfohlen. Mich würde das ehrlich gesagt sehr wundern, wenn es einfach mit einer Debit-/Kreditkarte ginge.
Zitat von: dirtsA am 03. August 2026, 10:04
Zwecks Sokcho würde ich dir ans Herz legen im The House Hostel (oder dort in der Nähe) zu übernachten und einen Bus zu buchen, der bei dem Busterminal dort ums Eck ankommt! Die meisten Busse kommen im Süden von Sokcho an, aber dann müsstest du halt nochmal mit dem Stadtbus oder Taxi zur Unterkunft. Außer du übernachtest auch im Süden. Das würde ich dir aber nicht raten, da das Zentrum rund um den Markt in Sokcho wirklich sehr nett ist abends und auch unkompliziert zum Essen gehen. Das Hostel empfehle ich dir wirklich!! Der Besitzer wird dir ALLES erzählen, du kannst komplett mit NULL Plan ankommen, er setzt sich mit dir hin und erzählt dir alles zu Bussen, Nationalpark, Wanderrouten dort, und gibt dir unzählige top Essenstipps in Sokcho. Ich glaube ja, dass ich nur wegen dem Typen schon so eine tolle Zeit dort hatte. Du kaufst quasi nicht nur deine Übernachtung, sondern deine Tourplanung :)
Für Busse zu dem Busterminal in der Nähe gibt etwas weniger Auswahl von Seoul, entkompliziert aber das Ankommen. Bus zum Nationalpark wäre dann auch quasi ums Eck vom genannten Hostel.
Ich war im selben Hostel und kann alles so bestätigen. Ich würde das auch wieder nehmen. Die Ecke ist schön, um durch Sokcho zu laufen, dafür braucht man aber nur 1-2 Stunden. Der Besitzer war mir fast ein bisschen zu übereifrig, aber das ist Geschmackssache :) Und natürlich waren seine Tipps sehr hilfreich. Das einzige, was ich anders gemacht habe und auch wieder anders machen würde, ist, den Bus zum südlichen Terminal zu nehmen, wo viel mehr Busse aus Seoul hinfahren. Mich hat das überhaupt nicht gestört, mit dem lokalen Bus noch ein Stück zu fahren, weil da auch alle paar Minuten einer fährt. Da war mir die Flexibilität wichtiger. Das ist ja auch dieselbe Linie, die dann im Süden weiter zum Nationalpark fährt, von daher ist man da dann eh schon dran gewöhnt.
Für ein Hostel in Seoul empfehle ich das Slow Vibe in Myeongdong. Ja, es ist eine touristische Gegend, aber trotzdem schön, man hat viele Restaurants und den Night Market und ist außerdem super angebunden. Ich mochte die gechillte Atmosphäre und den Garten, zudem alles sehr sauber und gepflegt. Und es ist trotz der zentralen Lage ruhig.
Danke für die weiteren Tipps!
Ich habe mittlerweile einen Flug von Ulaanbaatar nach Seoul am 02.09 am Abend gebucht und nicht den red eye nach Busan am 03.09 mit Landung um 6 Uhr früh. Grund: ich möchte nicht so viel leiden. Jetzt lande ich gemütlich am späten Abend, nehme einen Shuttlebus zu einem der vielen günstigen Flughafenhotels in Incheon und mache mich am nächsten Morgen auf dem Weg nach Gyeongju mit dem Zug.
Die Strategie, Leiden zu vermeiden und erst mal ins Flughafenhotel zu gehen, kann ich zu 100% nachvollziehen.
Die Flughafenhotels sind zwar in der Regel nothing to write home about, aber sie erfüllen ihren Zweck.
Ich habe es auch schon erlebt, dass durch einen langen Stopover eine Flugverbindung so viel günstiger war, dass damit das Hotel schon bezahlt war. Oder mal in ganz krasser Form in Singapur, wo im Singapore Airlines Stopover Program der Preis für ein 4-Sterne-Hotel inklusive Flughafentransfers genau 1 S$ pro Person war. Better times...
Etwas off topic, aber: Umsteigen in Addis Abeba mit langem Stopover. Wenn beide Flüge auf Ethiopian Airlines gebucht sind, wird man automatisch ins Skylight Hotel (5*) inklusive Abendessen und Frühstück gebucht. Gilt auch für längere Stopover untertags, da kriegt man trotzdem ein Zimmer zum Refreshen.
Mein Fazit zu Südkorea. Vieles habe ich genauso wie ihr erlebt, bei ein paar Sachen habe ich eine andere Wahrnehmung.
Meine Route war Gyeongju (2N) - Jeju (3N) - Sokcho/Seoraksan (3N) - Seoul (4N)
Gyeongju: Sehr fußgängerfreundlich. Hügelgräber, die schön ausgeleuchtete Brücke und der Museumskomplex haben mir sehr gut gefallen. Witzigerweise war ich von Bulguksa und dem Palast mit dem Teich weniger begeistert. Transfer zum Flughafen in Daegu (Flug nach Jeju) mit Bussen supereasy.
Jeju: Ich blieb in Jeju City, was im Nachhinein vielleicht nicht die beste Entscheidung war, denn die klassischen Sehenswürdigkeiten sind davon 2 Busstunden entfernt; dafür super Erreichbarkeit des Flughafens. Wetter nicht perfekt: Hohe Luftfeuchtigkeit und stark bewölkt und teils sehr windig. Wanderungen im Inselzentrum sinnlos, weil ich nichts gesehen hätte. Ausflüge zu Ilchulbong und Umgebung (Vulkankrater; war aber dann wegen Wind gesperrt) und Seogwipo (Wasserfälle) waren eher meh. Plusseite: das weiter oben erwähnte Arario Museum in Jeju City hatte die mit Abstand beste moderne Kunst in Südkorea und die Yumin Art Nouveau Collection mitten im Nirgendwo des Südostens war architektonisch beeindruckend.
Sokcho/Seoraksan: Der Transfer auch hier unkompliziert, obwohl ich kein Busticket hatte. Der Seoul Express Bus Terminal ist ob seiner Größe und suboptimalen Beschriftung verwirrend. Wie empfohlen, habe ich im The House Hostel übernachtet. War nett und sehr günstig (23 EUR für ein Zimmer mit Bad), der Besitzer ist sehr freundlich, aber gefühlt ein bisschen routiniert/jaded. Wetter leider (und entgegen der Wettervorschau) nicht optimal: Sehr grau und mit hoher Luftfeuchtigkeit, dadurch die Wanderungen und Panoramen und die Gondelfahrt im Nationalpark weniger spektakulär. Ich kann mir vorstellen, dass der Nationalpark mit Laubfärbung und Sonnenschein fantastisch ist. Für mich war es nur okay.
Seoul: Ich habe mir ein sehr zentrales, nicht gar so günstiges AirBnB genommen mit dem Kanal vor der Haustür und den meisten Palästen und Tempeln 10-15 Minuten entfernt. Und ich war dann echt überrascht, wie sehr mich all diese immer wieder gleich aufgebauten, von Touristen überrannten (ich weiß, ich war Teil des Problems) Tempel und Paläste und Hanok Villages gelangweilt haben. Was mir wiederum gut gefallen hat: Die Walkability von Seoul. Die Stadt ist kleinteilig segmentiert, so dass sie sich niemals so groß anfühlt, wie sie eigentlich ist. Durch die vielen U-Bahn-Abgänge steht man fast nie an einer Kreuzung, sondern kann gut Meter machen. Schön: Das Panorama vom N Seoul Tower. Ein Tipp: Ich bin für meinen Rückflug in die Nähe des Flughafens übersiedelt: Großes Self-Checkin Apartment für 40 EUR, mit dem Gratis Shuttle Bus ist man in 10 gemütlichen Minuten am Flughafen. Bietet sich für späte Landungen und frühe Abflüge an und ist günstiger als in Seoul zu übernachten. Insgesamt empfand ich Seoul als durchaus sympathische Großstadt, allerdings - für mich - ohne wirklich herausragende Highlights. Ich habe aber weder Party noch eine Schönheitsbehandlung gemacht.
Sonstiges:
1. Kosten: Unglaublich günstig für die Qualität, die man bekommt. Essen, Transport, Eintritte, Übernachtungen (Ausnahme: Seoul)
2. Apps: Naver Maps war besser als Kakao Maps. Trip.com hat mehr Auswahl und ist günstiger, Booking hat The House Hostel und die günstigen Apartments bei ICN. Züge, Busse und Flüge können bequem über Trip.com gebucht werden.
3. Sprache: Ich war positiv überrascht, wie gut man mit Englisch weiterkommt. Auch die Omi im 7/11 spricht ein bisschen und versteht ein bisschen mehr. Kein Vergleich zu China vor 12 Jahren (ein Horror!).
4. Essen: Die vielen Vorspeisen auf kleinen Tellerchen sind natürlich sehr instagrammable, aber das koreanische Essen empfand ich als gar nicht mal so gut. Der Küche fehlt meiner Meinung nach die Finesse ihrer Nachbarländer. Ich habe viel probiert inklusive Marktküchen, es war mir aber meistens zu plump und zu wenig Umami. (Ich habe dann bei den Dim Sum in der Singapore Airlines Lounge erbarmungslos und gründlich zugeschlagen.)
Highlights:
- Gyeongju
- die Kosten, die Organisation, die Infrastruktur
Lowlights:
- das Wetter; jetzt nicht katastrophal, aber Frühling und Herbst dürften besser sein mit blauem Himmel und weniger Luftfeuchtigkeit