Zitat von: dirtsA am 03. August 2026, 10:04Ich war im selben Hostel und kann alles so bestätigen. Ich würde das auch wieder nehmen. Die Ecke ist schön, um durch Sokcho zu laufen, dafür braucht man aber nur 1-2 Stunden. Der Besitzer war mir fast ein bisschen zu übereifrig, aber das ist Geschmackssache
Zwecks Sokcho würde ich dir ans Herz legen im The House Hostel (oder dort in der Nähe) zu übernachten und einen Bus zu buchen, der bei dem Busterminal dort ums Eck ankommt! Die meisten Busse kommen im Süden von Sokcho an, aber dann müsstest du halt nochmal mit dem Stadtbus oder Taxi zur Unterkunft. Außer du übernachtest auch im Süden. Das würde ich dir aber nicht raten, da das Zentrum rund um den Markt in Sokcho wirklich sehr nett ist abends und auch unkompliziert zum Essen gehen. Das Hostel empfehle ich dir wirklich!! Der Besitzer wird dir ALLES erzählen, du kannst komplett mit NULL Plan ankommen, er setzt sich mit dir hin und erzählt dir alles zu Bussen, Nationalpark, Wanderrouten dort, und gibt dir unzählige top Essenstipps in Sokcho. Ich glaube ja, dass ich nur wegen dem Typen schon so eine tolle Zeit dort hatte. Du kaufst quasi nicht nur deine Übernachtung, sondern deine Tourplanung
Für Busse zu dem Busterminal in der Nähe gibt etwas weniger Auswahl von Seoul, entkompliziert aber das Ankommen. Bus zum Nationalpark wäre dann auch quasi ums Eck vom genannten Hostel.
Und natürlich waren seine Tipps sehr hilfreich. Das einzige, was ich anders gemacht habe und auch wieder anders machen würde, ist, den Bus zum südlichen Terminal zu nehmen, wo viel mehr Busse aus Seoul hinfahren. Mich hat das überhaupt nicht gestört, mit dem lokalen Bus noch ein Stück zu fahren, weil da auch alle paar Minuten einer fährt. Da war mir die Flexibilität wichtiger. Das ist ja auch dieselbe Linie, die dann im Süden weiter zum Nationalpark fährt, von daher ist man da dann eh schon dran gewöhnt.Zitat
2. Ich interessiere mich für eine Mischung aus Natur, Kultur und Kulinarik. Ist die Route und die Zeit, die ich für die einzelnen Stationen eingeplant habe, so sinnvoll?
ZitatIch fand wie gesagt 1,5 Tage Seoraksan völlig ausreichend, um alles, was zugänglich war, abzuwandern. Weil das Wetter am zweiten Tag nicht so toll war (trocken, aber wenig Sonne), hab ich die Seilbahn ausgelassen. Aber selbst damit solltest du mit 2 Tagen locker hinkommen. Wenn du also bei Jeju einen Tag abknapsen möchtest, dann eher für Seoul. Ich bin da unschlüssig. Mir haben sowohl Seoul als auch Jeju sehr gut gefallen. In Seoul war ich 7 Nächte, auf Jeju 5. Auf Jeju kosten die Überlandbusse sehr viel Zeit. 2 volle Tage sind m.E. ein Muss, um Tagesausflüge in den Süden (Seogwipo) und den Osten (Seongsan Ilchubong, Udo) zu machen. Und dann hast du keinerlei Flexibilität beim Wetter. Bei mir im April hat es am ersten Tag auf Jeju extrem geregnet von morgens bis abends, das einzige Mal auf meiner 5-Monats-Asienreise, so dass man wirklich kaum was machen konnte. Falls dir das auch so gehen sollte, kann ich das Arario Museum in Jeju-Stadt empfehlen. Ich hab in Südkorea mehrere Kunstmuseen angeschaut, und das hat mir besser gefallen als alle in Seoul und Busan.
Ich überlege mal, ob ich einen Tag Jeju zugunsten des Seoul/Seoraksan-Blocks opfere, damit ich da etwas flexibler bin mit dem Wetter.
ZitatGenau, das kann ich so bestätigen. Es ist nervig mit dem Cash, aber alle Leute, die ich vorher und währenddessen gesprochen hatte, haben das auch so gemacht bzw. mir empfohlen. Mich würde das ehrlich gesagt sehr wundern, wenn es einfach mit einer Debit-/Kreditkarte ginge.
3. Ich habe von der T-Card gelesen, die man für ÖPNV nutzen kann. Ich habe auch gelesen, dass man das Guthaben nur mit Cash raufladen kann. Sprich: Ich behebe Geld, gehe zum 7/11 und kaufe mit Cash das Guthaben? Bankomatkarte bzw. Kreditkarte geht nicht?
Musste man schon richtig aufpassen. Aber dafür auch herrlich wenig Leute. Drücke dir die Daumen, dass es wieder offen ist, @ GschamsterDiener aber vielleicht vorher irgendwie erfragen, wenn möglich (vielleicht weiß es ja der Hostel-Typ
)Zitat von: dirtsA am 03. August 2026, 10:04Der letzte Teil von Biseondae Rock war bei mir im April gesperrt. Und der Rest war total unspektakulär, wie Astrid schon sagt. Deswegen war nur Ulsanbawi für mich ein echtes Highlight.
2) Biseondae Rock - aber unbedingt (!!) nicht nur bis zum Rock, sondern weiter gehen: kurz und steile Stufen weiter bis zu der kleinen Höhle mit Tempel hoch oben in den Fels gehauen!! Tolle Ausblicke und mit dem letzten Teil für mich eventuell sogar besser als der beliebte Ulsanbawi. Biseondae ohne den letzten Teil kann man sich m. A. nach sparenalso nicht wo rein quetschen, wo dir dann die Zeit oder Energie für den letzten Teil fehlen sollte...
Ich würde diese beiden jeweils an separaten Tagen machen, dann hast du die Highlights und weitesten Wege etwas aufgeteilt.
Zitat von: gismarett am 02. August 2026, 14:52Kann ich alles so unterschreiben. Mir hätten auch 1,5 Tage Seoraksan NP gereicht, obwohl ich den extrem schön fand und alles abgewandert hab, was ging. Busticket nach Sokcho und zurück habe ich am Busbahnhof gekauft. Die Busse nach Sokcho fahren alle 20 bis 30 Minuten. Da war mir die Flexibilität wichtiger, als zu einer bestimmten Uhrzeit da zu sein.
Im Nationalpark (absolutes Highlight!) solltest du besonders auf das Wetter achten. Wenn es geregnet hat dürfte die eine oder andere Route problematisch werden. Ich würde Seoul und Sokcho also ggf. flexibel tauschen, wenn absehbar ist welche Tage die besten zum Wandern sind. 2 Tage für Sokcho + Nationalpark haben mir auch gereicht. Du kommst mit dem Bus recht einfach in den Park. Trotzdem lohnt es sich nicht zu spät zu starten, da der letzte bus zurück Abends recht früh kommt (bin mir nicht mehr sicher wann aber ich meine 17-18 Uhr; meine Erinnerung kann hier aber auch falsch sein). Such dir am besten ein Hotel in der Nähe der Busroute zum NP. Sockcho ist Abends auch ein Ausflug wert. Aber den Fokus würde ich auf den NP legen.
ZitatIn der Zeit sind doch gar keine Feiertage in Südkorea, oder? Ich würde vorher bei klook schauen, das war meine Webseite für die Busverbindungen, und wenn es dann noch genug Verbindungen gibt, einfach zum Busbahnhof gehen. Meine Erfahrung bezieht sich allerdings auf April (dieses Jahr), und es war noch recht kalt im Seoraksan. Kann natürlich sein, dass September beliebter ist.
Deshalb würde ich frühzeitig reservieren, wenn du das Wetter abschätzen kannst und klar ist wann du fahren möchtest. An Feiertagen wirst du einige Zeit vorher buchen müssen.

In Mexiko fand ich es aber wiederum super, also lag es vielleicht doch ein bisschen an Zentralamerika. Insgesamt tauge ich hier leider nicht für eine qualifizierte Stellungnahme.
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Die Gegend aber schon.
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