Zurück nach 16 Monaten

Begonnen von Einmalrundum, 01. Januar 2012, 17:30

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Einmalrundum

Für 16 onate sind wir um die Welt gereisst nun wieder zuhause gelandet. Ich hab mich gefreut und war des Reisens ein wenig müde und schlussendlich hat die Vernunft gesiegt. Nun bin ich 1 Woche Zurück, hab fast überall mal hallo gesagt und man hat festgestellt das ich noch wie zuvor aussehe. Naja, das wars wohl jetzt, aus der Traum.
Wie erging es euch nach der Rückkehr? Um ehrlich zu sein, ich würde manchmal am liebsten wieder meinen Rucksack schnappen und weiter ziehen, er ist noch nicht richtig ausgepackt :)

tinibini

Hallo Einmalrundum,
ich kann richtig mitfühlen was in Dir gerade vorgehen muss. Noch bin ich zwar nicht zurückgekehrt, aber dieser Tag lässt sich ja nicht ewig verschieben, und irgendwann wird es auch bei mir soweit sein. Bin jetzt seit knapp 13 Monaten unterwegs, und die Vorstellung wieder zurückzugehen finde ich immer erdrückender...
Ihr wart zu zweit unterwegs, da habt ihr immerhin jemanden mit dem ihr die tollen Erinnerungen teilen könnt!! Das schweißt sicher für die Zeit nach der Reise zusammen!
Willst Du Dir jetzt in Deutschland einen neuen Job suchen?
LG Tini
Wenn einer eine Reise tut,
dann kann er was erzählen.
Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen.


If you can't move in the physical world, move in your imagination, but MOVE.

little_earthquake

ohje, ich kann nachfühlen wie es dir geht.

als ich damals aus kanada zurück bin, wollte ich direkt schon am heimatflughafen umkehren und wieder los in die weite welt. ich hatte bestimmt 14 tage gebraucht um mit der zeitumstellung klar zu kommen und habe demnach die ersten tage nur durch einen schleier wargenommen. alles war irgendwie surreal da daheim nix passiert war und in mir hatte sich eine welt gedreht. man hat das gefühl in die vergangenheit zu reisen und dort festzustecken.

und ich hatte das gefühl nach knapp 4 monaten. schwer vorzustellen wie es nach 16 monaten ist. bedrückend auf den ersten blick würd ich sagen. auch wenn man sich freut auf daheim, ist auch irgendwann das heimweh befriedigt und das fernweh klopft bereits wieder an die tür.

meist ist es noch schwerer wenn man nicht genau weiß wie es nach der heimreise weitergeht. damals musste ich noch zuende studieren. von daher war es einfacher. ich weiß nicht, was ist so dein plan für die nächsten monate?

wünsch dir auf jedenfall viel glück fürs neue jahr. und nicht vergessen: nach der reise, ist vor der reise ;)
"Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt den Menschen schlechter machen zu können." >> be brave, watch earthlings

Chrisi88

Hallo,

Meine Reise steht mir im März erst bevor und ich kann es kaum noch erwaretn! :-)

Aber ich kann mit dir sehr gut mitfühlen. Ich war vor einigen Jahren für nur 3 Monate in Frankreich und nach 3 Tagen wieder zu HAuse wäre ich am liebsten geflüchtet. Das schlimmste war für mich, dass meine engsten und besten Freunden mir irgendwie so fern waren. Bei ihnen hat sich immer noch alles um die selben Dinge wie vorher gedreht und ich war mit meinen Gedanken und Erfahrungen innerhalb der 3 Monate schon um Jahre vorraus.

Aber das braucht einfach ein bisschen Zeit bis man wieder runterkommt von der Droge "Reise".

Lg un dviel Erfolg für deinen weitern Weg!

Einmalrundum

Hallihallo,

Ja, bin am Job sucehn, aber in der Schweiz. Ich hab zufor in der forschung gearbeitet, in einem Labor. Hoffentlich finde ich bald etwas. Naja, das Leben A ist rum und nun kommt wieder Leben B. Schwierig ist es die Reise zu vergessen, war doch dass mein Lebensinhalt für mindestens die letzten 2.5 Jahre, wenn man die Planung miteinrächnet. Im Augenblick tröste ich mich damit, dass ich ja in so 7 Jahren wieder gehen könnte, aber der Traum ist noch weit weit weg und da kann noch viel dazwischenkommen

CPT_CHAOS

Zitatman hat das gefühl in die vergangenheit zu reisen und dort festzustecken.
Besser könnte ich es auch nicht ausdrücken. Man hat soviel erfahren und sich weiterentwickelt und dann auf einmal steht man wieder am Anfang als wenn nix passiert wär (zumindest äußerlich siehts so aus - Im Kopf hat sich ja halt doch enorm viel verändert)

Mein Gegenmittel um nicht in Depressionen zu verfallen: Ich schmiede schon wieder neue Pläne. Ich will dass die Reise nicht nur eine Erinnerung bleibt, sondern auch eine Plattform für neue Abenteuer ist...


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