Reiseführer?

Begonnen von tunfaire, 25. Mai 2011, 21:47

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vadasworldtrip

#30
@ Stecki, betr. Tausch/Kauf unterwegs, findet man auch Reiseführer in Deutsch?

Möchte auch nicht 10 Reiseführer einpacken, wenn es sich vermeiden lässt :) aber ein paar schon. Ist sicher auch toll, bei längeren Busreisen oder im HOstel abends zu schmöckern.

Vombatus

Ganz selten findet man deutschsprachige Reiseführer, würde mich aber nicht darauf verlassen. 90% der angebotenen (Kauf/Tausch) Reiseführer sind in englisch und je nach Hostel eine kleine Anzahl an hebräischen, finnischen, frazösischen, etc. Reiseführern.

vadasworldtrip

Ist es evtl. möglich, unterwegs online Reiseführer zu bestellen und an die HOsteladresse liefern zu lassen? Hat das schon jemand gemacht?

PS Ich bevorzuge die Papier-Form

Ivero

Freunde oder Bekannte können ja einen Reiseführer für dich kaufen und ihn dir dann schicken wenn du einen deutschen Reiseführer haben willst.

vadasworldtrip


dirtsA

Unterwegs ist Englisch eh oft viel angenehmer. Man spricht ja quasi "nur mehr" Englisch (andere Reisende) - mir kam Deutsch dann schon total komisch vor, weil ich so im Englischen "drin" war.
Falls du dein Englisch momentan noch nicht so gut einschätzt: Das kommt auf jeden Fall bald! Ein paar Wochen reisen... und es geht bestimmt schon viel besser! :)

Ich habe unterwegs meistens eingetauscht, manchmal bekommt man auch einen Führer geschenkt, weil jemand heim fliegt und das Gewicht eh loswerden will. Einmal hab ich auch einen gekauft, weil ich keinen gebrauchten gefunden habe. War aber nie ein großes Problem! (bisher Zentralamerika, Südamerika)
Meine Reisen und mein Nomaden-Leben: http://justbookedatrip.wordpress.com

icybite

Ganz ehrlich? Bitte auf Reiseführer verzichten!
Man erlebt so viel mehr wenn man sich durchfragt und mit Locals spricht...

"Was schauen sich touristen an"
"Was meinen die Locals sollte man sich wirklich anschauen"
"Wo geht ein Local essen"

usw... Ich bin schon einiges unterwegs und ich habs noch NIE bereut =)
Mein Weltreise Blog: www.globesurfer.de

Reisedauer: 15 Monate (2012-2013)
Personen: 1
Route: SA, MA, USA, SOA, Indien
Budget: 15.228 €

dirtsA

Also mir haben Locals bisher immer genau die touristischen Sehenswürdigkeiten empfohlen. Man ist ja eben Tourist!!  ;D Und Bolivien ohne Uyuni zu sehen oder Peru ohne den Colca Canyon könnte ich mich für mich nicht vorstellen. Klar weiß man manche Sachen schon vorher, wenn man ein paar Blogs gelesen hat oder im Internet recherchiert hat. Aber ist Internet-Recherche nicht quasi "Reiseführer-selbst-zusammenstellen"? Ich finde schon.

Das Problem ist ja, dass die Locals einen in manchen Ländern einfach anlügen... da checke ich lieber im Reiseführer, ob das stimmt. Gerade bei Preisen!

Essenstipps von Locals finde ich allerdings meistens super! Aber das geht ja mit Reiseführer genauso...

Und ehrlich gesagt wurden mir von Locals schon oft die übertouristischsten Strände mit teuren Hotels oder Spitzenrestaurants empfohlen. Hab erlebt, dass viele ein anderes Empfinden haben, was Touristen wirklich sehen wollen. z.B. in Peru fliegen eigentlich alle Locals, die nur ein bissl besser verdienen von Ort zu Ort und können sich gar nicht vorstellen, dass wir uns in den Bus setzen. Jedenfalls waren das meine Couchsurfing-Erlebnisse...

Finde es gut, sich nicht nur auf den Reiseführer zu verlassen und in jedes LP Restaurant oder Hostel zu laufen.
Aber als Orientierungsrahmen würde ich darauf nicht verzichten wollen!

Aber jeder, wie er mag :)
Meine Reisen und mein Nomaden-Leben: http://justbookedatrip.wordpress.com

vadasworldtrip

#38
Auf jedern  Fall, gerade, was die Übernachtung angeht, da schaue ich nicht so auf den Reiseführer.

CPT_CHAOS

#39
Schwieriges Thema. Bin da auch zwiespältig.
Einerseits sind schon recht nützliches Infos in den Reiseführern, und ich war unterwegs oft schon froh einen dabei zu haben.

Andererseits ist es natürlich schon so, dass dadurch dass fast alle den selben Reiseführer nutzen (LP), schon auf gewisse Trampelpfade gelenkt wird. Es entsteht ein Mainstream und alle gehen in die selben Hostels, Restaurants, Aktivitäten etc...
Man bekommt gesagt was cool ist und was nicht, was man Essen kann und ausprobieren soll. Wo's als Nächste hingeht usw. Im schlimmsten Fall führt dies zu einem Abhaken einer Checkliste und einem austauschbaren Erlebnis. Spontanität und Ausprobieren bleibt auf der Strecke. Man ist der Teil der großen Herde. Das kann man auch nur begrenzt steuern. Wie bei Werbung geht da vieles unterbewusst...

...ich will aber individuell reisen, einzigartige Abenteuer haben, persönliche Erlebniss. Darum versuche ich inzwischen auch größtenteils OHNE Reiseführer auszukommen. Mit zunehmender Reiseerfahrung fällt einem dies auch immer leichter, da man gelernt hat ander Info-Quellen anzuzapfen bzw. zu improvisieren. Und es klappt prima!

Achja, der Angst-Aspekt: Gerade unsicheren Anfängern  nimmt ein Reiseführer natürlich einen Großteil der Angst, das muss man auch beachten. Von daher schon eine gute Sache, wenn er Leuten hilft sich hinauszuwagen die es sich sonst vielleicht nicht trauen würden...

Ein paar gute Links dazu:
http://www.planetbackpack.de/wie-du-in-3-einfachen-schritten-den-backpacker-trampelpfaden-entkommst/
http://reisedepesche.de/2010/03/auf-nimmerwiedersehen/
http://reisedepesche.de/2010/09/i%E2%80%99m-sorry-lonely-planet/


Vombatus

Etwas Off-Topic, aber mir kommen wieder diese Bilder in den Kopf. :-)

Oft waren es Paare mittleren Alters, halb in Funktionskleidung gepackt, Daypack, Stoffbeutel, etc., die mitten auf der Straße, sehr verloren, im Reiseführer blätterten ... Natürlich sehe ich Selbigen (ohne Funktionskleidung) auch in München auf dem Marienplatz.

**

Zum praktischen Gebrauch.
Ich fand es einfacher, wichtige Informationen (zeitnah, bevor es "los geht") auf einen kleinen Block (ca. DIN A6) zu schreiben. Anschrift vom Hostel, Straßennamen, Busgesellschaften, usw.. Der Block passt in die Hosentasche oder in eine kleine Seitentasche/Netz vom Daypack. Notfalls hat man schnell zum Block gegriffen, um den Taxifahrer, Ticketverkäufer zu sagen/zeigen wo es hingehen soll. Das ist praktischer als mit einen 300-Seitigen Buch herumzuwursteln (ein-auspacken, blättern, suchen, kleine Schriftgröße ...). Gerade wenn die Aussprache schwierig ist weiß keiner was der Andere meint. Ein weiterer Vorteil ist, dass man auch schnell darauf kritzeln kann, Seiten rausreißen ... und falls der Block nass wird oder verloren geht ist das nicht so schlimm, verglichen mit einen kleine Tagebuch.

vadasworldtrip

#41
ächz..............

hab jetzt alle Reiseführer beisammen. Und sie wiegen über 3 kg.

NO GO!

tja........... den LP SOA kann ich zum Glück zurückgeben, den hatte ich mir bestellen lassen. Der Rest ist nun wohl für die Vorbereitung gedacht un/oder Lehrgeld...


Nun muss ich mir überlegen, was ich tun soll. Habe nun doch einiges ausgegeben für die Reiseführer, un nun nochmals alle per ebook kaufen? Ausserdem bräuchte ich ein kindle dazu. Blöde Situation. :/ und nebst dem lapotp will ich kein weiteres Gerät dabeihaben.

Das einzige buch, was ich garantiert mitnehme ist das von Japan,. undd für den Anfang vermutlich noch ein Thailand Reiseführer kaufen.. und danach..halt unterwegs tauschen oder kaufen auf englisch.

Aber so wies jetzt ist, das geht nicht.....grrrrrrrr






Kasidu

Zitat von: Vada am 13. November 2012, 19:23
tja........... den LP SOA kann ich zum Glück zurückgeben, den hatte ich mir bestellen lassen. Der Rest ist nun wohl für die Vorbereitung gedacht un/oder Lehrgeld...

Das ist natürlich ärgerlich  :( Ich weiß aber auch schon, dass mein SA Reiseführer ganz sicher nicht erst 6 Monate von mir durch SOA und Neuseeland getragen wird, bis er dann zum Einsatz kommt. Du bist also nicht die einzige, die Lehrgeld zahlt ;) 

Kannst du nicht eventuell ein oder zwei unbenötigte Bücher weiter verkaufen? Oder sie dir von Freunden an eine c/o Adresse in das jeweilige Land schicken lassen? (Das wäre natürlich noch mal mit Kosten verbunden.)

Liebe Grüße!
Crappy Radio Stations and Candy Bars - Die Welt entdecken, auch in 28 Urlaubstagen

http://crappyradiostationsandcandybars.de/

CPT_CHAOS

#43
Wenn überhaupt habe ich nie mehr als EINEN Reiseführer für das ERSTE Land mitgenommen. Alles andere ist wirklich quatsch. Mach dich nicht verrückt! Wenn du erst mal unterwegs bist kannst du weitere Bücher tauschen oder einfach mal bei nem anderen Traveller mit reingucken. Und dann gibts noch an jeder Ecke Internet-cafés.... Irgendwann kommst du auch wieder in einer großen Stadt an und dort gibt's dann aller Wahrscheinlichkeit auch einen großen Bücherladen der englische LPs hat. Wenn du den dann überhaupt noch willst... ;)

serenity

LP bietet jetzt übrigens auch einzelne Kapitel bzw. Länder zum Download als PDF an - allerdings im Moment nur auf Englisch - z.B. Südostasien  http://shop.lonelyplanet.com/ebooks/asia/southeast-asia-on-a-shoestring-travel-guide-16/southeast-asia-cambodia-chapter-16/?expandChapters=true - so kann man sich einzelne Kapitel ausdrucken und nach Gebrauch wegwerfen.
Die deutschen Führer sind bloß als komplette Bücher als Ebooks erhältlich - allerdings sowohl als PDF als auch als Epub.
Reisen, Fotos, Gedanken - http://fernwehheilen.com/

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